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Neues bei 356

Alles tröpfelt

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Übrigens: falls jemand aus Grafing hier mitliest - Am Freitag macht der Italiener im Türkischen Deli eine weitere Spezialität: Panzerotti!

Aber jetzt ist es wieder mal so weit. Ich bin erkältet. Schnupfen, Niesen, Husten,  Frösteln, das volle Programm. Allergisch gegen den zu schnell eingefallenen Herbst. Kälte mag ich einfach garnicht, da kann ich noch so viele Kerzen anzünden, mich in noch so viele kuschlige Decken einwickeln, noch so viele Datschis backen.
Ich mag es, barfuß auf die Terrasse zu gehen und meine Wäsche draußen in der Sonne trocknen lassen. Meine Kräuter pflücken. Frische Tomaten mit Olivenöl essen. In kalte Seen springen und mich dann von der Sonne wärmen lassen - das ist doch nicht zuviel verlangt? Aber anscheinend doch.

Mit letzter Kraft schleppte ich mich gestern in die Arbeit, meine armen Deutschschüler zittern ja auf ihre Integrationsprüfung hin. Mit kreativem Kochen (Dativ) war natürlich nichts drin. Aber was sehe ich: Grafings (Genitiv) großartiger tür…

Fade to grey

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Good bye to summer, bare feet, sleeveless t-shirts, warm nights, gin & tonics, salads, evening swims...  Hello woollen socks, cardigans, darkness at 8, morning mists, hotpots, central heating, hot chocolate
Good-bye insalata caprese!
Willkommen Zwetschgendatschis, Apfelkuchen und Kirtanudeln *** Welcome lovely, stodgy cakes with plums and apples, and deep-fried goodies
Für eine runde Kuchenform (für dieses Blech habe ich alles um ein Viertel erweitert): Man nehme 3 Eier und 125g Zucker und schlage dies schaumig Dazu kommt der Abrieb einer Biozitrone Jetzt 200g Mehl und 1Tl Backpulver dazugeben ein paar EL Milch, um den Teig weicher zu machen   125g sehr weiche Butter darunterrühren In die vorbereitete Form geben, mit Pflaumen, Zwetschgen, Pfirsichen oder Äpfeln belegen Pinienkerne drauf streuen Bei 180° ca. 35-40 Minuten backen, je nach Ofen. *** For a round cake tin use: 3 eggs and 125g sugar, beaten until creamy zest of an organic lemon Fold in 200g plain flour and 1tsp baking…

Mehr als Fish and Chips

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Wieder daheim. Man könnte auch sagen pfiatigod scheene Gegend Sommer, griasdi Herbst...
Der Herbst fing schon in der zweiten Englandwoche an und erinnerte mich daran, was mich unter anderem aus London wegtrieb: das doch wesentlich greislichere Wetter. Denn kein Land kann grau so gut wie England. Jedoch.
London ist trotz grau und mangelhafter Straßenhygiene einfach so etwas Besonderes. Die Lässigkeit, mit der die Londoner zusammenleben, die multikulturelle Vielfalt, der Witz, und DAS ESSEN! Wo habe ich zum ersten Mal Hummus oder gebratene Plantains gegessen, Rogalach probiert oder Eggs Florentine? Erraten, in London. Und zwar vor 20 Jahren.
Wenn ich noch einmal jemanden süffisant/ignorant über das Essen in England meckern höre, dann gibt's was! Nämlich ein Easyjet-Ticket nach London, und dazu eine Oystercard mit der er, oder sie, überall in London die zahllosen Cafés, die kleinen Restaurants und Foodtrucks ausprobieren, kann mit Speisen, die wir hierzulande nur aus Foodblogs und …

Alles in Butter!

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Ich bin ja so begeistert von meiner Entdeckung des Frittierens mit wenig Öl!
Nach dem indischen Ballonbrot entdeckte ich im fortgeschrittenen Alter das, was jede bayrische Hausfrau mit links drauf hat: die Schmalznudel. Das Rezept hat mir mal eine Freundin vom Mütterlein aufgeschrieben, und ich hab's bis jetzt links liegen lassen.

Zutaten für ca. 5 Probestücke: 125 g Mehl 60ml lauwarme Milch
5g frische Hefe 1 Prise Zucker, Prise Salz  20g Zucker 1 zimmerwarmes Ei Abrieb einer halben Zitrone 20g weiche Butter Die Hefe mit der Milch und einer Prise Zucker anrühren. Alle Zutaten außer der Butter vermischen und die leicht gegangene Hefemischung dazurühren, die Butter dazugeben. Den Teig ca. 1/2 Stunde gehen lasse. 5 gleiche Stücke zu Kugeln formen und nochmal gehen lassen. Jetzt die Kugeln ausziehen - daher auch der Name Auszog'ne - sodass ein dickerer Rand und eine dünne Mitte entsteht. Angeblich machten die Profis das über dem Knie, aber das ist mir eher subo

Die (fast) unerträgliche Leichtigkeit des Ballonbrots

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Das Schöne am Essen als Hobby ist, dass man immer wieder neue Spielplätze entdeckt. Ich liebe indisches Essen und suche es wo immer ich bin. In einem Punjabi-Restaurant in Berlin wurde mit zum ersten Mal ein Bhatura serviert. Es heißt auch Ballonbrot, wegen seiner äh, ballonförmigen Figur. Es schmeckte mir so gut, dass ich mein Curry nur mit dem Ballon aß und den Reis links liegen ließ.
Wieder daheim, habe ich sofort ein Rezept gesucht. Es gibt eine Menge, ich habe mir daraus einen Querschnitt gebastelt, der sehr gut funktioniert:
100 g Weizenmehl Type 405 oder 550 20 g Weichweizengrieß 3 g frische Hefe 20 ml Pflanzenöl Pr. Salz 50 ml Wasser, lauwarm Pflanzenöl zum Frittieren evtl. noch eine Prise gemahlenen Kreuzkümmel, 2TLZucker , 1/2 EL Joghurt
In einer Schüssel Mehl, Grieß und Salz vermengen, darin in einer Kuhle die Hefe in 50 ml lauwarmen Wasser auflösen.Das Öl dazu geben, und wer mag, auch noch etwas gemahlenen Kreuzkümmel, eine Prise Zucker und einen EL Joghurt.
Mit einer Gabel und…

Simple Freuden

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Heute gibt es zwei Köstlichkeiten. Die eine ist ganz schnöde gekauft, die andere selbstgebacken. *** Today I have two treats: one is shop-bought, the other one home-baked.



Zuerst mal das schnelle Essen: Seit Wochen geht mir die Herstellung von Gyozas durch den Kopf, ich liebe ja Teigtaschen aller Art. Bei meinem Einkaufsrausch im Asialaden fand ich in der Tiefkühle diese fix&fertigen vegetarischen Gyozas.
Ich kaufe keine Fertigprodukte mit Fleisch oder Eiern!
Man kann die Gyozas wie Ravioli im heißen Wasser erhitzen, aber mir gefällt das "authentische" Dämpfen im Bambuskorb. Mei.
Gegessen habe ich sie mit Sojasoße, Sriracha und ein paar dekorativen Korianderkräutlein. First, the convenience food. For a while now, I have tortured myself with wanting to make gyoza, and just never had the patience to do it.  When I went to the Asian shop a few weeks ago, I discovered they had ready to eat gyoza in the deep freezer. Vegetarian, which is good because I don't buy processe…

Berlin reloaded

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Ich bin also wieder da. Aus Berlin. Trotz gebrochenem Zeh (gebrochenen Zehens?) war es wieder
wunderbar, in unserer "Ferienwohnung" am Prenzlauer Berg, mit vielen Cafés in Hatsch-Weite.
***

Back from our brief holiday in Berlin. Despite the broken toe it was wonderful to be back in our "holiday home", with many tempting cafés in limping distance
Und so schön waren meine Zehen vorigen Sommer *** This is how lovely my toes were last summer

Mit unserer Freundin Cesca, mit Hündin Nico und einem Fiat 500 machten wir auch eine kleine Touri-Tour durch Berlin. Mittags ins reizende Restaurant Yafo mit Hummus und hausgemachter Limo. Dann zur Markthalle in Kreuzberg, nach Tempelhof und schließlich ins Schöneberger Café Einstein, wo unsere mobile WG schon in den 70er-Jahren gerne einen Cappuccino genoss.

R:Yafo, lunchtime, not busy yet





Thanks to our good friend Cesca, her faithful dog companion Nico and her trusty Fiat 500, I had a chance to do a bit of tourism, including  lun…