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Neues bei 356

Den Winter schön backen.

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Kurzer Nachtrag zum Apfelstrudel mit dem Topfenblätterteig: meine Freundin Maria, die geniale Wirtin in Taglaching, war vom Teig so begeistert, dass sie in wohl demnächst in ihr Repertoire aufnimmt! Zur Erinnerung: gleiche Teile Quark, Butter und Mehl, Prise Salz, grob verkneten so dass die Butter noch etwas stückig bleibt. Fertig.







Und dieser Teig kann ja bekanntlich alles, von der Quiche bis zum Apfelkuchen. Dieses Wochenende habe ich mal wieder eine fesche Galette gemacht: Apfelschnitze bestrichen mit Aprikosen / Marillenmarmelade und mit Pinienkernchen bestreut.
Macht richtig was her.






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A reminder of my quick puff pastry: equal parts butter, flour and quark (or fromage frais), pinch of salt, roughly worked into a dough which leaves the butter in pieces. Job done!

This pastry can do everything from quiche to apple strudel. This weekend I made an apple galette, a stunner with sliced apples spread with apricot jam and covered in pine nuts.


Die Wochen rauschen nur so vorbei: gerade …

Kleine Auswahl zum Neustart

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Immer noch kein Schnee....              ***                     still no snow...

An alle, die nach Taglaching zum Jodeln kamen: ihr seid die Besten, es war eine unglaubliche Gaudi und eine Freude, das Jahr so anzufangen. Und danke für alle Wünsche: irgendwie ist es doch schön, gefeiert zu werden! Es gibt viele Fotos von den letzten Wochen, mehr oder weniger großartig. Auf dem iPhone sehen sie toll aus, aber hier eher weniger. Ich muss mir doch wieder eine "richtige" Kamera anschaffen.

Inzwischen kann ich für fast alle Rezepte auf mein Archiv zurückgreifen, aber ich werde mir demnächst wieder was Neues einfallen lassen.  *** I have lots of photographic backlog, here's a few more foody ones from over the holidays. Sadly, the iPhone pics don't translate well to the laptop - I need a new camera!   Hier sind meine Neujahrseier: pochiert, auf braunem Toast mit Lachsforelle und dekorativem Forellenkaviar.  Dazu funghi trifolati.  My New Years Day eggs: poached on brown toa…

The remains of the party

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Ja, das "normale" Leben. Nach einer Woche, in der ich meinen Geburtstag öfter und hemmungsloser gefeiert habe als die Queen, geht's morgen wieder los mit normal. Wir haben gekocht, gegessen, gelacht, gejodelt und über Weihnachten auch ein bisschen schlechte Laune gehabt. Aber jetzt wird's wieder normal. Ich brauche wieder ein bisschen langweilig. Weil ich ja sonst überhaupt keine Zeit zum Bloggen habe! All die schönen Spaziergänge, Kaffeeundkuchengelegenheiten und Essensgelage, die ungebloggt und unge-instagramt genossen worden sind! Das wir ab sofort anders.

Wer Fotos von unserem wunderbaren Jodelnachmittag in Taglaching sehen will, kann hier bei Luisa schauen. Der nächste ist am 18. Februar, falls jemand kommen möchte.
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Well, normal life.... After a week of more birthday celebrations than the Queen, with dinners, long walks, cake sessions, with cooking and eating and talking and the odd bad temper, things will be going back to what is considered normal tomorro…

Machen wir 2018 zu einem Neuen Jahr!

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Es kommt mit Riesenschritten. Ich habe keine Vorsätze mehr, die ich dann brechen werde. Rauchen habe ich schon lange aufgehört.
Ich habe aber Wünsche. Und da Wünsche magisch sind, spreche ich sie aus:

Ich wünsche mir, dass mein Leben so weitergeht wie bisher; dass mir alles in den Schoß fällt, manchmal mit einem Wumms so dass es ein bisschen weh tut. Aber es geht immer gut aus.
Ich wünsche mir ein Rewind zurück zu dem Moment, bevor angeblich Eva den blöden Apfel gepflückt hat.
Ich wünsche mir, dass in den Ländern, aus denen Menschen flüchten, alles grünet und blüht und die bösen Männer verschwinden. Die Frauen werden dann mit den guten Männern den Rest erledigen.
Ich wünsche mir Sonne, Wasser, Obst und Gemüse, Eier und Schokolade, Lämmer die auf der Weide rumspringen. Berge und Meer, und Torten für alle.
Ich wünsche euch allen, dass eure Wünsche gut sind und sich erfüllen.
Und jetzt alle die Augen schließen und wünschen!
Das war's dann. 2018 kann kommen.

I have no plans or good i…

Orangen, Zitronen und Glockengeläut

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2017 war definitiv das Jahr der Zitronen für mich. Ich sehe gerade, dass ich vor Begeisterung das Rezept für die Zitrusschnitten gleich zweimal gebloggt habe. Jetzt kann sich niemand mehr beschweren! Und hier ist auch nochmal ein schönes Bild von ihnen.
2017 was my year for lemons, and I just noticed that I was so over-eager to share the citrus squares with you that I posted them twice. So, make sure to try them and here is another gorgeous picture of them.

Bevor ich in die Feiertage verschwinde, möchte ich allen die hier mitlesen, mitkichern und mitkochen, noch eine schöne entspannte/aufregende/unterhaltsame/besinnliche und auf jeden Fall anregende Zeit wünsche, ob beim Schifahren oder vor dem Fernseher ("Sissi" ruft!), im Schoß der Familie oder mit der Wahlverwandtschaft, oder die  Schlauen, die sich auf ihre ganz private einsame Insel zurückziehen.
Wir sehen uns im Neuen Jahr, wenn ich um ein ziemlich drastisches Jahr älter geworden bin.
Ein Mantra, das mir immer wieder ge…

Wenn das Leben dir eine Zitrone schenkt...

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So sah es aus  auf dem wunderbaren Bauernhof in Niederbayern, wo wir letztes Wochenende mal wieder unsere Yogajodelgruppe feierten. Bei 9 Frauen, die vom Essen ziemlich viel Ahnung haben, kann man sich auch die Frühstücke, Abendessen und alles dazwischen vorstellen. Highlight des ersten Abends war Carins Gemüsecurry mit Kokosnussmilch und perfekt gekochter Basmatireis (ja, ich bin nicht die einzige, die kochen kann! Die meisten Frauen machen halt nicht so viel Wind drum...) Dazu kam überraschend zauberhafter Schneefall, viel Kaffee, Utes alljährliche Lebkuchen, Melanies Walnussaufstrich... und natürlich Yoga mit vielen Jodlern - unser bayrisches Mantra. *** What you see here was our regular yoga weekend on a beautiful remote farm that belongs to friends. Nine women with lots of ideas for nice food, lots of yoga and many songs in between: yodelling is our mantra. We also had lovely snowflakes, lots of coffee, Ute's lebkuchen and Melanie's gorgeous walnut spread. The culinary hig…

Süßsauer!

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Es tut mir herzlich leid, dass ich gerade nicht sehr fleißig blogge, aber ich vermute, dass die sehr geschätzte LeserInnenschaft ja auch beschäftigt ist mit dem alljährlichen Wahnsinn der sogenannten Feiertage. In unserer Familie hat sich eine Generation nach der anderen vom Geschenkeempfang verabschiedet. Oma war die erste, die zum unserem kindlichen Erstaunen nicht in Freudenschreie ausbrach, wenn sie jedes Jahr ihr Fläschchen 4711 auspacken durfte. Irgendwann sagte das Mütterlein dankend nein, und jetzt sind wir die Generation, die bei Weihnachten keine glänzenden Augen mehr kriegt. Nur die "Kinder" bekommen noch Geschenke, die aber sorgfältig (gewünscht und) ausgewählt und mit großer Freude besorgt werden. Kein Trash, der nach Weihnachten entweder in die die Schublade "Unerwünschte Geschenke - zum Weiterschenken" oder auf dem wachsenden Berg Plastikmüll landen - dazu gibt es hier im Guardian einen wunderbar radikalen Artikel von George Monbiot.

Aber auf zwei Din…

Wiederholungstäterin

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Habe gerade keine Zeit für neue Posts - aber bis ende der Woche poste ich meine letzten Plätzchen - Zitrusschnitten. Inzwischen etwas aus dem Archiv!
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No time for posting, promise to post my wonderful last citrus biscuits by the end of this week.
Here's a blast from the past.

Ich fand es lustig dass die Süddeutsche in ihrer letzten "Freitagsküche" einSpecial über englische Puddingsbrachte. Nur vor wenigen Wochen beschrieb ich hier meinen Sticky Toffee Pudding, und jetzt wurde er sogar in der SZ gepriesen. Es stimmt, dass englische Puddings einen altmodisch-umständlichen Zauber haben, etwas von Upper Class, man sieht förmlich die mehlbestäubte Köchin, die ihn mit Schnur umwickelt ins Wasserbad packt. Es gibt auch einen Yorkshire pudding, aber das ist eine andere Geschichte.  



Die Idee, das ganze Nachspeisen-Genre als "pudding" zu bezeichnen, kommt nicht umsonst aus der Sprache der englischen Oberschicht, die das Wort "dessert" als non-U, also Unterschic…

Ein Lichtlein brennt

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Weiter geht es mit der Weihnachtsbäckerei. Auf Instagram und den Blogs regt sich einiges, und zwar Plätzchen mit Dekorationen, von denen meine Familie nur träumen kann... Ich biete keine Sensationen, dafür aber gleichbleibende Qualität!  System ist auch keines drin: mit S wie Schokobusserl hab ich angefangen, mit Shortbread weitergemacht.  Dann kam B wie Butterplätzchen (hier ist ein Rezept aus dem Archiv), und gestern war V wie Vanillehörnchen dran, das Rezept habe ich hier gepostet... ach ja, wie oft war schon Weihnachten. Schauen wir mal, was noch so kommt. *** I am keeping busy with baking, taking inspiration from the social media - where incidentally there are only geniuses at work with decorated biscuits my poor deprived family can only dream of.  Keeping it simple, I started with the chocolate rounds, working up to shortbread, butter cookies and vanilla crescents (recipe links above).  Let's wait and see what I'll surprise myself with next. Hier, exklusiv für die Leser…

Weihnachtsplätzchen allüberall

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Es hat geschneit! Und heute ist schon Dezember! Bei mir ging es also los mit der Weihnachtsbäckerei. Ich mache eh nur die Klassiker - einmal Schoko, einmal Vanillekipferl, einmal Herzerl und Sterne, Shortbread und zum Schluss die Agnesen, die Lieblingsplätzchen unserer Familie, die ich aber noch nie so mürbe und schmelzend hingekriegt habe wie meine Oma.
Zuerst also die Schokobusserl. Die sind anspruchslos, aber sehr fein.